Bonuskürzung bei Einsatz von Zeitwertpapieren?

09. März 2012

Ein internationaler Automobilkonzern hat Arbeitnehmern (Führungskräften des oberen Managementkreises) ihre Bonuszahlungen für ein zurückliegendes Geschäftsjahr mit der Begründung gekürzt, dass sie aufgrund der Inanspruchnahme von Zeitwertpapieren keinen aktiven Beitrag mehr leisten würden und daher nur noch Anspruch auf ca. 30 Prozent der ansonsten zu zahlenden Bonushöhe hätten. Damit wird für diese langjährig beschäftigten Führungskräfte, die auf die Werthaltigkeit ihrer geleisteten Tätigkeit und ihres Zeitwertguthabens vertraut haben, eine nachteilige Situation geschaffen, die sachlich und rechtlich nicht zu rechtfertigen ist. Die außergerichtlichen Gespräche zu einer Einigung laufen. Wir werden weiter berichten!

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